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England/ TEMPORA: Selbst Touristen wussten um Spionage
29.07.2013 19:11

Während unsere Bundeskanzlerin behauptet, sie habe von nichts gewusst, berichten Touristen von offensichtlichen, breit angelegten und unter englischen Bürgern schon lange akzeptierten Spionagetätigkeiten ihrer Sicherheitsbehörden...

Nebenstehend ein Foto des Beweisstückes: Es handelt sich um eine Keksdose, die in dem berühmten Londoner Warenhaus "Harrods" von einer deutschen Touristin kürzlich erworben und einem Bekannten als Mitbringsel überreicht wurde.

Dem aufmerksamen Kollegen
dieses Bekannten wurde, als ihm im Büro ein Keks aus dieser Dose angeboten wurde, mit einem Blick klar, dass es sich bei dieser Keksdose um brisantes Beweismaterial, wenn nicht sogar um perfide versteckte Abhörtechnik handele. Die Dose und dessen Eigentümer befinden sich mittlerweile samt Inhalts in Pullach beim Bundesnachrichtendienst zwecks intensiver Untersuchung.

Nach dem Anruf des wachsamen Kollegen beim BND ging alles sehr schnell:

  • "Wie kann Angela Merkel behaupten, sie habe nichts gewusst, wenn selbst die britischen Bürger den Bruch des Post- und Telekommunikationsgeheimnisses bereits derart akzeptiert haben, dass sie ihre Keksdosen mit neckischen Szenen staatlicher Überwachung schmücken",  fragte der kekskauende Kollege noch, der sein Geschenk nur kurz genießen konnte.

Denn da wurde der Beginn der politischen Plauderei schon jäh unterbrochen:

Sicherheitsbeamte betraten das Büro, erblickten sofort die Dose und dessen verdutzten Inhaber, entrissen ihm die Keksdose und nahmen sie an Ort und Stelle in Augenschein. Auf die Frage, wer den einzigen fehlenden Keks gegessen habe, meldete sich der Eigentümer, dessen Aussage sich durch die Krümel an seinen Mundwinkeln hinreichend bestätigte.

Sofort wurde dem Mann ein Bleianzug übergestülpt und jeglicher Protest mit den Worten erwidert: 

  • "Es könnte sein, dass Sie mit dem Keks modernste Abhörtechnik in sich aufgenommen haben - wir müssen Sie mitnehmen und erstmal gründlich untersuchen!"

Jegliche Gegenwehr war vergebens und sowohl der Keksliebhaber - hilferufend - als auch die Dose - geräuschlos - wurden in ein abhörsicheres Fahrzeug verbracht und mit Vollgas und Blaulicht nach Pullach befördert.

Über den Stand der Untersuchungen ist zu diesem Zeitpunkt noch nichts bekannt, ebensowenig gibt es Informationen über das Wohlbefinden des Kekseigentümers. Sprecher des BND betonen aber mittlerweile aufgrund des öffentlichen Drucks, dass alles nach Recht und Gesetz gehandhabt werde. Überhaupt stünden von den sieben Körperöffnungen eines Menschen ja nur vier ernsthaft zur Debatte, man verstehe also durchaus die grundsätzliche zivile Anteilnahme, nicht jedoch das unverhältnismäßig große Ausmaß der Aufregung.

Aus dem deutschen Innenministerium und dem Kanzleramt gibt es hierzu bislang nur ungesicherte Randnotizen zur Sache:

Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich wolle die Hersteller der Keksdosen persönlich aufsuchen, um sie nachdrücklich über die Quelle für die Motive ihrer Keksdeckelzeichnung zu befragen und lasse hierfür eine Delegation von 12 Leuten zusammenstellen. Im Übrigen solle das Keksessen in Deutschland bis auf weiteres untersagt werden - als Supergrundrecht sei die Sicherheit wichtiger als die Vorliebe für Kekse. Mit Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger habe er bereits einen Gesprächstermin diesbezüglich avisiert - bei Kaffee ohne Keks.

Merkel ließ derweil verlautbaren, dass sie von Abhörkeksen nichts wisse, dass sie aber bei Ihren Besuchen in Pofallas Büro häufiger Butterkekse wahrgenommen habe. Dieser wiederum behauptete steif und fest, dass es sich dabei um dänische Kekse handele.

Der Autor dieses Blogs wünscht dem Keksgourmet alles Gute und hofft, dass er wohlbehalten und ohne bleibende psychische Belastung bald wieder zu Frau und Kindern nach Norddeutschland zurückkehren kann. 

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