- Wasser ist ein Menschenrecht -

dieses Menschenrecht darf nicht an die Privatwirtschaft verscherbelt werden!

Aber genau DAS hat die EU vor: Verscherbeln der öffentlichen Wasserversorgung. Das Bild rechts von diesem Text zeigt einen Ausschnitt aus der EU-Richtlinie, in dem das Schlüsselwort "Marktöffnung" nicht nur gegenüber der Energieversorgung Anwendung findet, sondern insbesondere gegenbüber der Wasserversorgung eine Schneise schlägt- das ist die kleine aber höchst brisante Stelle, die es in sich hat: Wasserprivatisierung.


Quelle: Sendung "Monitor",
dazugehöriger Clip siehe unten

Dabei gibt es zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass die Privatisierung der Wasserversorgung eine extreme Verteuerung für die Bürger zur Folge hat. Gleichzeitig werden Frisch- und Abwasserleitungen nicht instandgehalten, weil es den Profit der Unternehmen schmälert. Was ja auch sonnenklar ist:

Wer Rohre ausbuddeln, reparieren oder ersetzen und wieder einbuddeln muss - dem entstehen Kosten. Und so ist mit Beispielen aus Portugal, Berlin, Frankreich,... bereits bestens bekannt, wie die Privaten im Falle einer Leckage im Frischwasserrohr reagieren: Es wird aufgrund der eintretenden Verunreinigungen nicht teuer repariert, sondern im Sinne einer kruden Vorstellung von "Hygiene" einfach nur der Chloranteil im Trinkwasser erhöht. 

Und dafür sollen die Verbraucher - WIR - dann 4x (viermal!) soviel Geld bezahlen? Wie es in Portugal bereits Realität ist? Es wird wieder einmal deutlich, dass die EU eine Wirtschaftsgemeinschaft ist und keine Gemeinschaft europäischer Bürger. Es ist eine Lobbykratie, keine Demokratie. Umso wichtiger, dass wir Bürger der Politik klare Signale setzen und unsere Meinung kundtun!


EU- Petition gegen die Wasserprivatisierung - unbedingt unterzeichnen!

Hast Du schon die EU-Petition gegen Wasserprivatisierung unterzeichnet? Mehr als 1.300.000 (1,3 Millionen!) Bürger aus allen EU-Mitgliedstaaten haben bereits unterzeichnet. HIER gehts zum Petitionsformular.

       


Folgend eine Reihe von kurzen Clips und längeren Sendungen zum Thema "Wasserprivatisierung". Bequemer geht es nicht: Klicken, zurücklehnen und schlaumachen. Die Aufregung kommt von selbst - die realen Gefahren sind spannender als jeder Thriller...

Videoecke:

Monitor vom 14. März 2013: 1,3 Millionen Unterschriften veranlassen die Politik zur Aussage, "es wird nicht privatisiert" und es wird im Hintergrund doch die Privatisierung vorangetrieben. Moderator redet von "Verlogenheit der Politik":

Markus Barwasser (alias "Erwin Pelzig", ggf. bekannt aus "Neues aus der Anstalt" oder "Pelzig hält sich" auf dem ZDF) hat in seiner Satiresendung ein wenig skizziert, welche Gefahr von der Trinkwasserprivatisierung ausgeht - folgender Clip:

Auch in der ARD- Sendung "Monitor" wurde eingehend vor den nachweislichen Risiken gewarnt:

Eine amüsante Skizze des Privatisierungsszenarios brachte die ZDF Heute Show:

Phantastischer Bericht im WDR: Trinkwasserprivatisierung und Flaschenwasser - warum Flaschenwasser nicht besser ist, als öffentliches Leitungswasser. Sehr empfehlenswert.

Wer etwas mehr Zeit mitgebracht hat, kann folgend den Beitrag ansehen, den ARTE unlängst an seinem Themenabend zum Thema brachte:

Und noch ein Beitrag mit mehrern internationalen Beispielen zum Thema "Wasserprivatisierung" und "Armut":